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Enzyme - Fruchtenzyme
Was sind Enzyme?
Enzyme sind Eiweißverbindungen, die alle wichtigen Stoffwechselprozesse
im Körper erst ermöglichen. Sie sind erforderlich für Wachstum, Verdauung, Fortpflanzung
und Atmung.
Diese so genannten "Bio-Katalysatoren" beschleunigen, verlangsamen und
steuern Lebensvorgänge und bewirken, dass der Körper aus der Nahrung Energie aufnehmen
kann. Im Klartext heißt das: Ohne Enzyme würde unser Organismus nicht funktionieren.
Auch Lebensmittel wie Joghurt, Käse, Brot, Wein und Bier entstehen erst durch die
Mitwirkung von Enzymen.
Angefangen hat es vor 50 Jahren, als der Wiener Professor Max Wolf die Enzymtherapie
entwickelte. Mit der Zeit haben sich immer mehr positive Wirkungen der Enzyme ergeben:
» Bromelain, Papain und Ficin unterstützen z. B. die körpereigenen Abwehrkräfte,
in dem sie die Erreger angreifen
» Schlackestoffe in der Haut und den umliegenden
Geweben werden abgebaut. Das kommt auch der Durchblutung, vor allem der Beine zu
Gute. Immerhin hat jede zweite Frau Probleme mit ihren Venen
» Einlagerung von Wasser
in Geweben wird vermieden. Insbesondere nach Verletzungen oder als Folge von Entzündungen
bleiben Schwellungen des Gewebes aus
» Heilungsprozesse jeder Art (zum Beispiel
nach Operationen) werden durch die Enzyme der Früchte beschleunigt. Narben auf der
Haut sind seltener
Bis heute sind ca. 2.500 verschiedene Enzyme bekannt, die u. a. in Ananas, Feigen,
Papayas und Melonen vorkommen. Pflanzliche Enzymen sind zum Beispiel das Bromelain
aus der Ananas oder das Papain aus der Papaya. Daneben gibt es auch tierische Enzyme,
wie das Pankreatin aus der Bauchspeicheldrüse.
Körpereigene Hilfe zur Selbsthilfe
Enzyme geben dem Körper die Kraft, sich selbst zu heilen. In der Medizin haben
sich Enzyme bei Entzündungen, Durchblutungsstörungen und insbesondere bei Sportverletzungen
bewährt. Bei Sportarten, bei denen es leicht zu Zerrungen, Prellungen, Kreuzbandrissen
und Blutergüssen kommt, wie z. B. beim Ski fahren, werden Enzyme gerne vorbeugend
eingesetzt, da Schwellungen und Entzündungen dadurch rascher abklingen. Enzyme verbessern
die Durchblutung an der entzündeten Stelle und helfen auch bei "blauen Flecken"
(Blutergüssen).
Enzyme aus tropischen Früchten zeigen ein umfangreiches Wirkspektrum
Tropische Früchte gelten als gesund, ideale Fett-Burner und optimale
Gesundheitswächter. Das liegt unter anderem an den Enzymen, die sie enthalten.
Nimmt man entsprechend dosierte Ananas-Enzyme,
sieht man das Ergebnis bereits nach wenigen Wochen. Noch besser sind Papayas und Feigen, denn sie enthalten noch stärker wirksame Enzyme. Aber nicht
nur den Fetten rücken die Früchte auf den Leib, die Enzyme spalten auch schwer verdauliches
Eiweiß aus der Nahrung oder im Körper. So können sich
Ablagerungen in den Gefäßen,
Darmwänden oder Geweben erst gar nicht bilden. Dadurch wird
Cellulite verhindert
und der Körper entschlackt.
In der Lebensmittelindustrie wird dem Fleisch schon
lange Papain als Zartmacher zugesetzt.
Wichtige Vitalstoffe in tropischen und heimischen Obstsorten
Verglichen mit unserem heimischen Obst enthalten
tropische Früchte meistens viel
mehr Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und Coenzyme. Dies ist kein Wunder, sind doch
die Wachstumsbedingungen in den Tropen, vor allem was Wärme und Feuchtigkeit angeht,
geradezu ideal. Dabei fällt
auf, dass jede Frucht eine etwas unterschiedliche Palette verschiedener Vitalstoffe
enthält. Die Feige ist absoluter Spitzenreiter beim Kalzium, die Kiwi Sieger beim
Vitamin B-6, die Mango bei den Carotinoiden und die Papaya beim Vitamin C. Extrakte
aus tropischen Früchten können uns deshalb meistens viel besser mit allen wichtigen
Nährstoffen versorgen als unser heimisches Obst. Bei fast allen Vitalstoffen übertreffen
die exotischen Früchte, das Obst aus unseren eigenen Gärten um ein Vielfaches. Die
Kirsche ist der Sieger unter unseren mitteleuropäischen Obstsorten.
Ananas - Bromelain Enzym
Die Ananas ist, wie die vielen anderen tropischen Früchte, ein
wahrer Enzymcocktail aus verschiedenen Fruchtenzymen, Vitaminen, Coenzymen,, Spurenelementen
und Mineralstoffen. Diese Stoffe haben die Aufgabe, das biochemische Gleichgewicht
im Körper aufrecht zu erhalten und
Stoffwechselprozesse zu steuern. Der besondere
Ernährungswert der Ananas wird durch das Enzym Bromelain bestimmt, das eiweißspaltend
wirkt und deshalb zu den Proteasen zählt. Die Enzyme der Ananas
werden in ihrer Arbeit von Vitaminen, Coenzymen, Fruchtsäuren und einer Vielzahl
aktiver Mineralstoffe wie Calcium, Phosphor, Natrium und vor allem Kalium unterstützt.
Kalium wirkt außerdem regulierend auf den Wasserhaushalt und wird benötigt, um Ammoniak
und andere schädliche Stoffwechsel-Rückstände zu entsorgen. Zink und Chrom sind wichtige Spurenelemente,
die den Stoffwechsel aktivieren. Ohne sie würden viele Enzyme ihre Aufgaben gar
nicht richtig verrichten können. Deshalb bezeichnet man sie auch als Coenzyme. Wichtige
enzymatische Prozesse können nur dann in den Zellen ablaufen, wenn die Zellen mit
diesen Helferstoffen ausreichend versorgt sind. Man kennt mehr als 100 Enzyme, die
Zink oder Chrom zur Aufrechterhaltung ihrer Funktion benötigen.
Ananas-Enzyme
» beleben und vitalisieren den Körper
» bauen Schlackestoffe ab
» aktivieren den Zellstoffwechsel
Papaya - Papain Enzym
Der Melonenbaum
(Papaya) ist in den Tropen beheimatet
und erreicht eine Höhe von 4 bis 8
Metern. Die melonenartigen Papaya-Früchte
werden groß und bis zu 7kg schwer. Papaya ist für die
Fettverdauung sehr hilfreich.
Um überflüssige
Pfunde los zu werden und den Körper von
innen zu reinigen dürfen Papaya-Extrakte dabei nicht fehlen. Die Enzyme sorgen
für einen gründlichen und schnellen Verlauf der Kur. Die ersten Spanier, die Amerika
erreichten, fanden schon im Inkareich bewässerte Felder mit Papaya-Kulturen vor.
Die und Lipase. Außerdem enthält
sie viele Aminosäuren, Carotinoide (ß-Carotin) und Vitamine. Wenn man den Nährstoff-Gehalt der Papaya mit
anderen tropischen Früchten oder heimischen Obstsorten vergleicht, ist es nicht
verwunderlich, das die die Papaya auch als
Vitamin-Bombe bezeichnet wird. Die Papaya
enthält nämlich mehr Vitamin A als Möhren und mehr Vitamin C als Orangen. Die Wirkung
des Enzyms Papain ähnelt den menschlichen Verdauungsenzymen Pepsin und Trypsin,
was einige Naturvölker nutzen, um mit dem Saft der Papaya Fleisch schonend weich
zu bekommen. Papain zersetzt das Fleisch auf natürliche Weise und
hilft deshalb
auch bei der Nahrungsverwertung. Papain hilft bei der Verdauung, in dem es Eiweiße
zerlegt.
Wertvolle Enzyme für Magen und Darm
Im Magen und im Darm bricht das Enzym Papain z.B. die Fasern
von Fleisch auf und beschleunigt den Umwandlungsprozeß von Eiweiß und Aminosäuren.
Eine gründliche Verdauung wird dadurch erzielt und die "Nahrungsabfälle" werden
ohne Blähungen und Gährungsprozesse auf natürliche Weise ausgeschieden. Papaya entsäuert
den Organismus und baut Ablagerungen von Schlacken im Verdauungstrakt und im Gewebe
(Cellulite, Problemhaut, Allergien) auf natürliche Weise ab. Papaya liefert alle
wichtigen Lebensbausteine (Nähr- und Ballaststoffe) und unterstützt den Abbau von
überflüssigen Pfunden.
Papaya - Wirkungen
Die eiweißspaltenden Enzyme der Papaya
leisten nicht nur einen guten Beitrag für eine gesunde Ernährung und ein gesundes
Bindegewebe, sondern
» sie töten auch in den Körper eingedrungene Bakterien, weil
sie deren Eiweißhülle angreifen
» sie bauen altes Gewebe ab und tragen so zur besseren
Wundheilung bei
» sie fördern das Ende von Entzündungsprozessen
» sie bekämpfen
Durchblutungsstörungen, in dem sie Ablagerungen in den Gefäßen auflösen
» Helfen bei der Verdauung
» Zerlegen Nahrungsbestandteile
» Haben zahlreiche positive Wirkungen auf unsere Gesundheit
Papain macht die Papaya
so gesund
Papain heißt das eiweißspaltende Enzym der Papaya. Die Lebensmittelindustrie
nutzt das Papain als Zartmacher für Fleisch und in den Anbauländern der Papaya wickeln
die Hausfrauen das Fleisch in ein Papayablatt, um es über Nacht zart zu machen.
Die chemischen Bindungen zwischen Eiweißen, die die Bindegewebsfasern sehr fest
zusammenhalten lassen, werden nämlich durch das Papain aufgelöst. In der Laiensprache
wird der enzymatische Abbau von Stoffen in einem Gewebe oder im Darm auch als Entschlacken
bezeichnet. Sogenannten Schlackestoffe, Folge von zu wenig Bewegung und ungesunder
Ernährung, behindern den normalen Stoffwechsel. Durch das regelmäßige Eingreifen
der eiweißspaltenden Enzyme werden Schlackestoffe herausgelöst und können leicht
abtransportiert werden. So bleibt das Gewebe jung und gut versorgt. Die
Einlagerung
von Depotfett wird durch Papain verhindert,
ja sogar rückgängig gemacht. Fettzellen sind besonders große Zellen, deren Stabilität von
den Enzymen stark beeinträchtigt wird. In vielen Ländern (z. B. den USA) ist Papain
wegen seiner vielfältigen Wirkungen in den Arzneibüchern aufgenommen worden. Papain
wird von der gesunden Darmschleimhaut eines Erwachsenen zu 6 - 10% resorbiert. Um
eine gezielte Wirkung zu erreichen, ist daher eine langfristige und regelmäßige
Anwendung erforderlich. Das positive an den Enzymen aus tropischen Früchten ist
ihre sehr gute Verträglichkeit.
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